Ein Schaufenster ist nach ein paar Wochen wieder weg. Hier bleibt es stehen: welche Auslage von wann bis wann in welchem Fenster zu sehen war, und welche Geschichten dazugehörten.
Vom handgeschriebenen Buch zum Brief
seit 1. September 2026
Eine Schreibgarnitur auf dem Tischchen: bronzenes Schreibzeug, Brille, roter Siegellack, eine Petschaft, ein beschriebener Bogen. Auf dem Armlehnstuhl steht eine Ehestiftung von 1858 auf grünem Samt — ein Ehevertrag, von Hand geschrieben. Daneben Helmstedter Ansichten und zwei alte Bücher. Davor, gerahmt, das erste Leseblatt der Reihe.
Blatt 1 der Reihe: wie ein Buch von Hand entstand — und wie Helmstedter Professoren sich darüber zerstritten.
Ein von Hand geschriebener Ehevertrag und was darin geregelt wurde.
Das Schreibpult aus dem Salon steht wieder da — diesmal ohne Code, als Möbel.
30. August bis 31. August 2026 · Umbau. Die Vorhänge blieben zu.
Ein alter Salon hinter der Scheibe
8. Juli bis 29. August 2026 · rund 7 Wochen
Sieben Wochen lang stand hinter dieser Scheibe ein alter Salon: schwere Möbel, Silber, Porzellan, ein Schreibpult. Zwei Stücke trugen einen eigenen Code und erzählten ihre Geschichte selbst — eine Porzellanfigur, die älter wirkt, als sie ist, und ein Schreibpult mit Feder, Tinte und Siegellack.
Die Übersicht: was im Salon zusammensaß und warum.
Eine Porzellanfigur mit ehrlicher Marke — über echte Vorbilder und darüber, dass in einem alten Salon nicht alles alt ist, was alt aussieht.
Feder, Tinte, Siegel und Licht — wie vor hundert Jahren ein Brief entstand.
Das Unterthema des Salons: das Kunst-Milieu Braunschweigs, 1850 bis heute.
Die Werke selbst sind davon unabhängig: Was hier gezeigt wurde, ist deshalb nicht verkauft und nicht vergriffen. Preise und Verfügbarkeit stehen immer auf der jeweiligen Werkseite, nie hier im Archiv.