K O D E XSCHAUFENSTER-ARCHIV

Was wann im Schaufenster stand

Ein Schaufenster ist nach ein paar Wochen wieder weg. Hier bleibt es stehen: welche Auslage von wann bis wann in welchem Fenster zu sehen war, und welche Geschichten dazugehörten.

seit 4. Oktober 2026 · Umbau. Die nächste Auslage wird aufgebaut.

AbgebautFenster links

So schrieb man früher

Vom handgeschriebenen Buch zum Brief

1. September bis 3. Oktober 2026 · rund 5 Wochen

Eine Schreibgarnitur auf dem Tischchen: bronzenes Schreibzeug, Brille, roter Siegellack, eine Petschaft, ein beschriebener Bogen. Auf dem Armlehnstuhl steht eine Ehestiftung von 1858 auf grünem Samt — ein Ehevertrag, von Hand geschrieben. Daneben Helmstedter Ansichten und zwei alte Bücher. Davor, gerahmt, das erste Leseblatt der Reihe. Zur Auslage gehörte die Lesung zum Sachsenspiegel: Das Fragment aus der Zeit um 1370 liegt seit dem 27. August 2026 in der Dauerausstellung des Juleums, wenige Schritte entfernt.

Das Schreibpult aus dem Salon steht wieder da — diesmal ohne Code, als Möbel.

30. August bis 31. August 2026 · Umbau. Die Vorhänge blieben zu.

AbgebautFenster links

Der Salon der Geschichten

Ein alter Salon hinter der Scheibe

8. Juli bis 29. August 2026 · rund 7 Wochen

Sieben Wochen lang stand hinter dieser Scheibe ein alter Salon: schwere Möbel, Silber, Porzellan, ein Schreibpult. Zwei Stücke trugen einen eigenen Code und erzählten ihre Geschichte selbst — eine Porzellanfigur, die älter wirkt, als sie ist, und ein Schreibpult mit Feder, Tinte und Siegellack.

Die Werke selbst sind davon unabhängig: Was hier gezeigt wurde, ist deshalb nicht verkauft und nicht vergriffen. Preise und Verfügbarkeit stehen immer auf der jeweiligen Werkseite, nie hier im Archiv.

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