KODEX · KUNSTHANDEL HELMSTEDT
Alpenlandschaft mit Almhütten
Felsgipfel im Abendlicht über blühender Bergwiese – Öl, signiert „K. H. Boese“
Öl auf Leinwand/Holz (final zu bestätigen) · Mitte 20. Jh., undatiert · sign. u. r. „K. H. Boese“ · Maße am Original aufzunehmen
Stil · Realismus · 1840–1880
Die Welt, wie sie wirklich ist — Bauern, Arbeiter, Alltag ohne Idealisierung.
DAS WERK
Ein Hochgebirgstal im Querformat: links und rechts rahmen dunkel bewaldete Steilhänge den Blick auf markante, ins Abendlicht getauchte Felsgipfel unter einem bewegten Wolkenhimmel. Im sonnigen Mittel- und Vordergrund breitet sich eine mit Wildblumen durchsetzte Bergwiese, auf der mehrere hölzerne Almhütten und Heustadel stehen; ein schmaler Pfad führt aus dem Vordergrund zu den Hütten hinauf. Die Komposition ist sicher und traditionell angelegt, das warme Gipfellicht gegen die kühlen Schattenhänge gesetzt – eine ruhige, atmosphärisch dichte Alpenstimmung von gediegener malerischer Hand.
KÜNSTLER & SCHULE
Karl-Hans Boese (Wernigerode 1919 – 2002) war Landschafts- und Jagdmaler mit Ausbildung als Gebrauchsgraphiker. Den Ausbildungsangaben zufolge studierte er als Schüler von Prof. Ernst Straßner (1905–1991) an der Meisterschule Braunschweig. Straßner, in Berlin bei Georg Tappert und G. W. Rössner geschult und von der französischen Malerei des 19. Jahrhunderts geprägt, lehrte bis 1973 in Braunschweig. Aus dieser Schule erklärt sich Boeses solide, gegenständliche Malkultur. Im Harz (Wernigerode) und in Braunschweig regional fest verankert, kreist sein Œuvre um Wild, Jagd und Landschaft.
BEFUND: SIGNATUR & TRÄGER
Das Gemälde ist unten rechts „K. H. Boese“ signiert – die für den Künstler belegte Signaturform, wie sie auch auf dokumentierten Arbeiten erscheint (etwa „Ricke und Rehkitz in weiter Landschaft“, Öl auf Holz). Das Bild ist undatiert; die Machart weist in die Mitte des 20. Jahrhunderts. Der Bildträger – Leinwand oder Holz – ist am Original final zu bestätigen, ebenso die Maße. Gerahmt in einer grün gefassten Holzleiste mit Goldkante. Die formale Zustandserfassung erfolgt bei der Werkaufnahme im Showroom.
KUNSTHISTORISCHE EINORDNUNG
Das Werk steht in der Tradition der gegenständlichen alpinen Landschaftsmalerei, wie sie sich über das 19. Jahrhundert hinaus bis in die Nachkriegszeit fortschrieb. Boese überträgt die in Braunschweig erlernte, naturnahe Beobachtung auf ein klassisches Alpenmotiv: Lichtregie, Tiefenstaffelung und die genau gesetzten Almhütten zeugen vom geschulten Auge. Marktseitig ist Boese als regionaler Landschafts- und Jagdmaler mit kontinuierlicher Handelspräsenz greifbar; eine belastbare Einordnung folgt nach Aufnahme der Werkdaten und Auswertung von Vergleichslosen.
Provenienz & Zustand
Aus dem Sammlungskonvolut Helmstedt/Braunschweig; regional verankert über den aus Wernigerode (Harz) stammenden, in Braunschweig ausgebildeten Künstler. Frühere Vorbesitzer und Erwerbsumstände werden im Rahmen der Werkaufnahme dokumentiert. Zustand: formale Erfassung noch durchzuführen; Bildträger und Maße am Original final zu bestätigen.
160 €
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Kreislauf statt Neuproduktion: Weiterverkauf ohne neue Herstellung. Ehrlich: Verpackung & Versand ca. 0,4 kg CO2e — beim Kauf im Laden Helmstedt entfällt auch das.