Aquarell, signiert und datiert „E. Stephan 56“: Landschaft mit Stausee, Dorf und Hügelkette, das sachlichste Blatt aus einer Gruppe von Reise- und Landschaftsbildern des Malers.
Oskar Erich Stephan, geboren 1919 in Leipzig, gestorben 1989 ebenda. 1934 bis 1939 Malerlehre und Kunstgewerbeschule Leipzig, Krieg und Gefangenschaft, ab 1946 freiberuflich, Mitgründer des „Künstlerkollektivs 48“. Von 1949 bis 1984 hatte er Ämter im Verband Bildender Künstler der DDR, ab 1973 arbeitete er wieder frei. Seit 1958 war er auf allen Dresdner Zentralausstellungen vertreten; ab 1959 viele Reisen, aus denen seine Stadtlandschaften stammen. Werke im Kunstarchiv Beeskow und im Kunstfonds der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden; die Kunstsammlungen Chemnitz kauften 1979 an.