Öl auf Leinwand, signiert und datiert „D. Gerbeth 74“. Das Bild steht in der Werkauswahl zum Maler und war 2006, 2014 und 2017 in Berliner Auktionen; es stammt aus Berliner Privatbesitz.
Dieter Gerbeth, geboren 1931 in Leipzig-Gohlis, gestorben 2018. Nach einer Lehre als Schildermaler studierte er 1954 bis 1959 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Bernhard Heisig, Grundstudium Grafik bei Werner Tübke. Danach freischaffend in Berlin, 1968 Arthur-Becker-Medaille, Teilnehmer der VIII. und IX. Kunstausstellung der DDR. Lothar Lang nannte ihn 1979 eine „veristische Enklave in Berlins Kunst“, das Allgemeine Künstlerlexikon beschreibt seinen Stil als gegenständlich-konstruktiv im Dialog mit Georg Schrimpf und Alexander Kanoldt. 1994 zog er mit seiner Frau, der Grafikerin Hildegard Gerbeth, ins Wendland. Werke in der Berlinischen Galerie, im Kulturhistorischen Museum Magdeburg und im Kunstarchiv Beeskow.