KUNSTHANDEL FLIEGNER
HELMSTEDT · WERTCHECK.APP
← 1917–1933  ·  Alle Epochen  ·  Künstler

Guss im Stahlwerk

Gustav Hagemann (1891–1982)1923
Technik
Linolschnitt, signiert und datiert
Datierung
1923
Maße
Darstellung 23,4 × 16 cm, Blatt 37,5 × 28 cm
Werk-Nr.
#80

Zum Werk

Ein Gießer, nur als schwarze Silhouette, vor der Gießpfanne – der weiße Kreis ist das flüssige Eisen, der dunkle Kreis links darunter der Kopf des Arbeiters. Mensch und Maschine, in harte Schwarz-Weiß-Flächen geschnitten. Auf dem Blatt steht kein Titel; „Guss im Stahlwerk“ ist unser Arbeitstitel nach dem Motiv. Unten links in Bleistift signiert und datiert „G. Hagemann 1923“. Nahezu Hagemanns gesamtes Frühwerk ist in den beiden Weltkriegen vernichtet worden, ein Blatt aus diesen Jahren ist darum selten. Aus der Sammlung Doris Fliegner.

Künstler

Gustav Hagemann, geboren 1891 in Engelnstedt bei Salzgitter, gestorben 1982 ebenda. Gymnasium in Wolfenbüttel, Studium an der Kunstschule Kassel; nach dem Referendariat in Torgau 1920/21 Bildhauerei in München, 1922 Rückkehr als Kunsterzieher nach Torgau. Ab 1927 reiste er jedes Jahr für vier Monate in den Norden, besonders nach Lappland, und wurde als expressionistischer Maler des hohen Nordens bekannt. Er stellte bei Ferdinand Möller in Berlin aus, 1935 auf der Deutschen Graphikschau in Leipzig, im Kupferstichkabinett Berlin-Dahlem und 1977 im Roemer-Museum Hildesheim; 2001 zeigte ihn Schloss Salder in Salzgitter. Nahezu sein gesamtes Frühwerk ist in den beiden Weltkriegen vernichtet worden, auch die plastischen Arbeiten.

Anfrage
Preise auf Anfrage · Alle Angaben nach bestem Wissen; was nicht belegt ist, sagen wir.