Signiert und datiert unten links „F. Mader 91“, verso Künstlerstempel und Etikett des Ateliers Waiblingen mit dem Titel „Südliche Kleinstadt“.
Fritz Mader, geboren 1900 in Eschelbach bei Öhringen, gestorben 1998 in Waiblingen. Mit 17 Kriegsfreiwilliger, französische Gefangenschaft, danach Studium an der Akademie Stuttgart bei Arnold Waldschmidt, Alexander Eckener, Gottfried Graf und Ludwig Habich; Studienrat in Tübingen. Von 1931 bis 1941 war er NSDAP-Mitglied, bis 1936 Kreisleiter in Nürtingen, und von 1942 bis 1945 Professor für Landschaft an der Akademie Stuttgart; nach 1945 mehrere Jahre interniert, 1948 als „Minderbelasteter“ eingestuft. Ab 1951 wieder im Schuldienst in Fellbach. Das Spätwerk von 1963 bis in die neunziger Jahre, Stillleben und südliche Landschaften, ist der Teil, aus dem unsere Bilder stammen; er malte noch mit über neunzig. Retrospektiven in Tübingen 1987 und in der Galerie Diez, Dettingen unter Teck, 2023.
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